Karma Yoga

Karma Yoga – Yoga des Handelns. Was ist das eigentlich? Karma Yoga meint Yoga des Handelns. Es ist ein Weg, um Gott zu dienen und beschäftigt sich mit dem Kausalprinzip von Ursache und Wirkung des Handelns. Es geht um selbstloses Handeln und dem dienen für andere Menschen. Doch was hat nun Yoga mit Karma und Gott zu tun? Wie kann mein Handeln einen Weg zu Gott bereiten und wer oder was ist im Karma Yoga mit Gott gemeint? Hier erfährst du in Kürze – und spannender als bei Wikipedia – alles wichtige über den Yoga Stil des Handelns, dem Karma Yoga. Finde auch Tipps, wie du dein Karma aufpolieren kannst und Karma Yoga in deinem Alltag leben kannst. Alles fürs gute Karma!

Karma Yoga
Karma Yoga ist Yoga des selbstlosen Handelns

Das Yoga des Handelns

Yoga des Handelns, so wird Karma Yoga auch genannt. Karma Yoga ist neben Jnana Yoga, Raja Yoga und Bhakti Yoga einer der 4 Hauptpfade des Yoga. Hier kannst du übrigens weiterlesen über andere Yoga Arten. Karma Yoga hat mit Spiritualität, der Suche nach Gott und dem Weg zur Erkenntnis zu tun – und Karma Yoga hilft auf jeden Fall im Kontakt mit anderen Menschen!
Eigentlich denken wir ja eher an verbogene Körper, Meditation und Asanas wenn wir Yoga hören. Doch Karma Yoga ist ein Yoga des Handelns! Du kannst Karma Yoga immer und überall prakizieren – dein Karma wird’s dir danken! Im Karma Yoga stellen wir unsere eigenen Bedürfnisse zurück und etwas gutes für andere – ohne dafür etwas zu erwarten. Glücklich werden mit Karma Yoga, indem man andere glücklich macht. Die eigenen Wünsche auch mal in den Hintergrund stellen. Anderen etwas Gutes tun. Und das alles, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Denn sein Karma kann man nur mit selbstlosen Handlungen aufbessern und wenn es von Herzen kommt. Hilfst du einer ältere Dame zum Beispiel beim Kisten schleppen, um dein Karma aufzubessern, bist aber eigentlich total genervt davon, hilft das deinem Karma gar nichts. Karma Yoga ist Yoga selbstlosen Handelns!

Gut für dein Karma…wie bitte?

“Du hast ein gutes Karma”! Schonmal gehört? Oder auch “Ich mache das für mein Karma”… äh ja, ok. Oft wird das Wort Karma benutzt, doch was steckt eigentlich dahinter?
Karma ist ein uraltes Konzept, das schon in den Lehren der Bhagavad Gita Erwähnung findet. Im Hinduismus und Buddhismus hat Karma eine hohe Bedeutung. Im Karma geht es um das Gesetzt von Ursache und Wirkung. Karma bedeutet also, das alle unsere Handlungen Auswirkungen haben. Wie ein Stein den du ins Wasser wirfst und der seine Kreise zieht und damit wiederum das Wasser in Bewegung bringt und so weiter. Dabei geht es nicht nur um das, was wir tun sondern auch um unsere Gedanken und Worte. Die Wirkungen unseres Handelns müssen dabei nicht sofort eintreten – es kann auch das Karma in einem unserer nächsten Leben (für die, die an Wiedergeburt glauben) positiv oder negativ beeinflussen.
Unser Handeln beeinflusst also unser Karma. Wer selbstlos handelt, anderen hilft, sich selbst auch mal zurück nimmt – und nichts dafür erwartet, der hat ein gutes Karma.

Tipps um Karma Yoga zu üben

Karma Yoga kannst du wunderbar in deinen Alltag integrieren! Sogar leichter als Yoga Arten wie Bikram Yoga, Aerial Yoga oder Acro Yoga, für die du in der Regel dein zuhause verlassen musst. Denn Karma Yoga kann überall praktiziert werden. Du brauchst dafür gar nichts – nur gute Gedanken und Lust etwas Gutes zu tun. Denk dran – what goes around, comes back around – so ist das auch mit dem Karma.

  • nehme dir jeden Tag eine gute Tat vor. Helfe deiner Freundin beim Flicken ihres Fahrrads, koche für deine WG ein Abendessen… es gibt unzählige Wege, hierdurch sein Karma aufzubessern
  • habe positive Gedanken und wünsche anderen Menschen nur das Beste
  • beobachte mal deine Gedanken und du wirst erstaunt sein, wie oft du an dich selbst denkst und daran, welche Dinge du für dein Handeln erwartest. Versuche dich davon zu lösen
  • engagiere dich für Soziales – das muss nichts großes sein, du kannst zum Beispiel Kleidung an Hilfsbedürftige spenden, einem Nachbarn Nachhilfe in Deutsch geben oder im Tierheim aushelfen
  • tue all das, weil es DICH glücklich macht, nicht weil du dir davon Anerkennung oder Lob erhoffst

Deinem guten Karma steht mit diesen Tipps also nichts mehr im Wege. Fange doch gleich mit diesem Yoga Stil an und erfahre Glück und Zufriedenheit mit einem guten Karma.
Karma Yoga – gut fürs Karma, für die Spiritualität in uns und für deinen Kontakt mit anderen! Möchtest du über andere spirituelle Yogastile erfahren, kannst du übrigens auch mal in die Artikel über Kriya Yoga oder Kundalini Yoga reinschauen.