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Was ist Yoga? » wasistYOGA

Was ist Yoga (wasistYOGA)? Das solltest du über Yoga wissen. Erfahre hier die wichtigsten Begriffe und alle Dinge, die du über Yoga wissen musst. Leicht erklärt, so dass auch Anfänger einen Einblick in die Welt des Yoga bekommen.

Yoga – was ist das eigentlich? Eine Sportart aus Indien? Eine Religion? Wieso sprechen so viele Leute von Yoga und rollen regelmäßig ihre Matte aus, um die Augen zu schließen und laut „Ooommm“ zu machen? Finde eine Definition und welche Philosophie hinter Yoga steckt. Lese über die wichtigsten Übungen aus dem Yoga und was sich hinter Yogaarten wie Hatha Yoga, Vinyasa Yoga und Yin Yoga verbirgt.

Was ist yoga? ~~ wasistYOGA
Was ist Yoga? ~~ wasistYOGA

Eine Definition von Yoga (von was ist Yoga)!

Was ist Yoga. Alles was du über Yoga wissen musstYoga ist nicht nur meditieren, atmen und dabei seinen Körper kräftigen – hinter dem Begriff steckt viel mehr. Yoga ist eine uralte Lebensweise, die von wahren Yogis im Alltag bei ganz verschiedenen Dingen praktiziert wird. Das kann das achtsame, bewusste Aufnehmen von Nahrung sein, das Reinigen des Körpers durch bestimmte Techniken, stundenlanges Meditieren und natürlich auch die körperlichen Übungen, die sogenannten Asanas.

Im traditionellem Yoga geht es um friedliches Miteinander, dem Anerkennen einer höheren Macht und letztendlich zielen die uralten yogischen Methoden darauf ab, einen Zustand zu erreichen, der sich Samadhi nennt.In der heutigen Zeit hingegen wird Yoga oft gleichgesetzt mit Entspannung und mit zur geistigen Ruhe kommen über körperliche Yogaübungen. Yoga wird von Menschen praktiziert, die ihrem Körper und ihrer Seele etwas gutes tun möchten. Über die Sehnsucht nach einem Ausgleich zum hektischen Leben kommen viele zum ersten mal in Berührung mit Yoga.

Yoga wird also verstanden als ein Weg, seinen Körper einerseits zu formen und gleichzeitig zu geistiger Ruhe zu kommen, zu entspannen und abzuschalten. Und auch all das gehört genauso zum Yoga dazu.Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie „Vereinigung“. Gemeint ist die Vereinigung von Körper, Geist und Seele. Der Körper wird durch die Übungen gedehnt und gekräftigt und die Meditation lässt deine Gedanken ruhig werden. Yoga fördert die Geduld und innere Balance und lässt einen achtsamer gegenüber sich selbst und der Umwelt werden. Yoga ist also ein ganzheitliches System, hinter dem viel mehr steckt als „nur“ der sportliche Aspekt.

Yoga Übungen

Hier findest du die wichtigsten Begriffe der Yogaübungen kurz erklärt. Anfänger sind zu Beginn oft verwirrt von so vielen neuen Wörtern – doch keine Sorge, um Yoga zu machen musst du nicht alles wissen. Yoga lernt man, indem man Yoga macht. Und hast du erstmal ein paar Stunden in einer Yogaklasse besucht, wirst du schnell vertraut mit den Begriffen sein. Welche Übungen macht man im Yoga?

Asanas

Krieger, Kobra, Heuschrecke… Bilder von diesen Stellungen zeigen Yoga in seiner sportlichen Form. Asanas sind die körperlichen Übungen, die uns sofort einfallen wenn wir an Yoga denken. Sie dehnen, stärken, fordern die Balance, drehen die Wirbelsäule und wirken auch auf unsere Organe.

Shatkarma

Shatkarma, das sind bestimmte Reinigungstechniken für Nase, Darm und Augen sind. Heutzutage spielen sie bei uns im Yoga kaum eine Rolle – für wahre Yogis und Yoginis allerdings schon, gehören sie doch nach indischer Yoga Tradition fest zum Yoga dazu.

Pranayama

Die Atemübungen spielen eine wichtige Rolle im Yoga. Der Prana, unser Atem, wird als unsere Lebensenergie gesehen und ist ein zentrales Element des Yoga. Langer Atem – langes Leben. Die Übungen zielen darauf ab, den Atem zu vertiefen oder wie im Kundalini Yoga eine Energie in uns zu wecken. Dazu zählt auch der Ujjayi Atem, eine Atemtechnik die in fast jeder Yogastunde verwendet wird und mit der die Asanas verbunden werden.

Mantra

Das wohl bekannteste und sofort mit Yoga in Verbindung gebrachte Mantra ist das kraftvolle „Om“. Es gibt aber noch viel mehr und längere Mantren. Diese Lieder oder Silben haben eine starke Wirkung auf uns und können unsere Gedanken zentrieren oder uns mehr Selbstvertrauen geben. Oft werden sie zusammen mit der Meditation angewandt.

Mudra

Wenn du dir Bilder von Yoga machenden Menschen ansiehst, sind dir vielleicht auch die Handzeichen aufgefallen. Vor allem in sitzenden Asanas beim meditieren sieht man diese Mudras häufig. Mudras haben mit dem Energiefluss in unserem Körper zu tun. Es gibt unzählige Mudras und jedes hat seine eigene Wirkung auf uns.

Bandhas

In vielen Yogakursen werden auch Übungen für die Bandhas gemacht. Bandhas sind Stellen in unserem Körper, mit denen wir die Luft in unserem Körper einschließen, um die Energie dort zu behalten.

Welche Philosophie steckt hinter Yoga?

Yoga Zitat Wert Yoga

Yoga ist eine komplexe Wissenschaft aus Indien, die mehrere tausend Jahre alt ist. Für die indischen Yogis stand körperliche Fitness überhaupt nicht im Mittelpunkt. Yoga diente vielmehr dazu, seinen Geist zu entdecken und ihn zu erweitern. Selbsterkenntnis ist das eigentliche Ziel, welches sämtlichen Yogaübungen zu Grunde liegt.

Seinen Körper und Geist in Einklang bringen, tief in sich selbst eintauchen und zu Erkenntnis über sich selbst und das Universum zu kommen, darum geht es im Yoga nach ursprünglichem Verständnis.Heutzutage wird diese Philosophie noch immer von einigen Yogastilen gelebt. Durch tiefe Meditation, Atemübungen und Mantras soll unser Geist erhellt werden. Andere Yogastile haben sich an die Bedürfnisse der Menschen angepasst und stellen solch spirituellen Elemente des Yoga eher in den Hintergrund und betonen den sportlichen Aspekt. Wobei selbst in diesen Yogaarten trotzdem immer auch der Geist angesprochen und beruhigt wird.

Die wichtigsten Yoga Arten

Yoga ist nicht gleich Yoga! Für Anfänger ist es oft nicht leicht, den Überblick zu behalten über die verschiedenen Yogaarten – es gibt einfach so viele davon. Die Elemente sind oft ähnlich und dennoch sind die Yogastile grundverschieden. Lerne hier die wichtigsten Yogastile und ihre Besonderheiten, kurz erklärt, kennen:

Hatha Yoga

Hatha Yoga ist quasi die Ursprungsform des Yoga. Von ihr aus haben sich viele andere Yogaarten entwickelt. Hatha Yoga ist ein ruhiger Yogastil, in dem die Asanas recht lange gehalten werden. Auch Meditation und Atemübungen werden im Hatha Yoga eingesetzt

Vinyasa Yoga

Im Vinyasa Yoga werden die Asanas über den Atem zu einem kreativen „Flow“ verbunden. Es ist ein dynamischer und kraftvoller Yogastil, in dem der Atem zentraler Punkt ist. Schwitzen ist hier angesagt!

Yin Yoga

Yin Yoga ist ein sehr sanfter und entspannender Yogastil. Die Übungen werden im sitzen und liegen ausgeführt und bis zu 7 Minuten gehalten. Hört sich nicht anstrengend an, die intensive Dehnung und das lange Aushalten der Gedanken stellen hier aber eine Herausforderung dar.

Ashtanga Yoga und Power Yoga

Im Ashtanga Yoga wird eine vorgeschriebene Abfolge von Asanas in der immer gleichen Reihenfolge ausgeübt. Ein sehr anspruchsvoller und fordernder Yogastil, den viele Yogis jahrelang üben. Power Yoga ist sehr ähnlich, Power Yoga variiert aber bei der Abfolge der Asanas.

Kundalini Yoga

Neben Asanas spielen Atemtechniken und Mantras eine große Rolle. Alle Übungen zielen darauf ab, die Kundalini Energie in uns zu wecken. Dieser Stil ist sehr spirituell geprägt und etwas für Leute, die gerne singen.

Iyengar Yoga

Ein Stil, der sehr viel Wert auf die korrekte Ausführung der Asanas legt. Spiritualität spielt eine untergeordnete Rolle. Das Merkmal von Yoga nach B.K.S. Iyengar ist der großzügige Einsatz von Hilfsmitteln wie Decken, Polstern und Blöcken. Mit diesen sogenannten Props werden die Übungen an die Konstitution des Einzelnen angepasst, so dass dieser Stil auch gut von verletzten oder eingeschränkten Menschen geübt werden kann.

Sivananda Yoga

Kennzeichen von diesem Yogastil ist die sogenannte Rishikesh Reihe, eine Abfolge von 12 festgelegten Asanas. Die Reihe ist teilweise ganz schön fordernd und beansprucht den gesamten Körper. Auch das Singen von Mantras und Atemtechniken spielen eine wichtige Rolle. Sivananda Yoga ist ein ganz klar strukturierter, meditativer und spiritueller Yogastil.

Fazit ~~ Yoga als Lebensweg

„Ich mache Yoga“. Ja, das kann man schon sagen. Heutzutage „machen“ viele Leute Yoga und das ist auch gut so. Aber eigentlich steckt viel mehr hinter dieser uralten Tradition und zum wirklichem „Yoga machen“ zählt mehr als regelmäßig bei einem der unzähligen Yogakurse ins Schwitzen zu kommen. Yoga umfasst eine Einstellung, eine Lebensideologie die man in sich trägt, einen bewusst gewählten und praktizierten Lebensweg.

Lässt man sich auf Yoga ein, kann es einem helfen, bewusster und stärker durch den Alltag zu gehen – und damit ist nicht die körperliche Stärke gemeint. Yoga hat nichts mit sportlicher Leistung zu tun. Du lernst dich und deinen Körper besser kennen und kannst gelassener mit Schwierigkeiten umgehen.

Viel Spaß beim Lesen auf wasistYOGA (was ist YOGA?)!