Select Page

Wie meditiert man eigentlich richtig? Meditation kann das Selbstbewusstsein stärken und die Gedanken beruhigen. Richtig meditieren zu lernen ist mit unserer Schritt für Schritt Anleitung gar nicht so schwer. Dies ist der ultimative Guide mit den besten Tipps und den goldenen Regeln für eine gelungene Meditation. Beim meditieren geht es um Zeit, die richtige Körperhaltung, den Atem und Achtsamkeit. Hier findest du Antworten auf die Frage „wie meditiere ich eigentlich richtig?“ und bekommt Tipps, um bereits mit ein paar Minuten Meditation zu mehr Ruhe und Glück zu finden.

Wie meditiert man?
Meditieren ist ganz einfach – lerne mit unseren Tipps richtig zu meditieren!

Meditation tut gut

Warum meditieren wir? Im Yoga ist Meditation der Weg zu Ruhe, entspannten Gedanken, tiefen Atem und Zeit für sich selbst. Doch wie meditiert man denn richtig? Anfänger haben oft das Bild von aufrecht sitzenden Yoga Gurus im Kopf, die stundenlang vor sich hin meditieren und fragen sich, wie sie das selbst umsetzen sollen. Das Gute – meditieren kann jeder. Meditation ist nicht schwer und jeder kann es lernen. Es reichen schon ein paar Minuten am Tag, um mit Meditation zu mehr Entspannung zu kommen und sich seiner selbst bewusst zu werden. Doch was bringt Meditation eigentlich?

  • Meditation führt zu mehr Selbstbewusstsein
  • Meditation baut Stress ab
  • meditieren lässt die Gedanken zur Ruhe kommen
  • durch regelmäßiges meditieren steigt die Willenskraft und Achtsamkeit
  • Meditation verbessert den Atem und die Körperhaltung
Meditationssitz
Meditieren kann man überall, wo man Ruhe und Zeit für sich selbst findet (Pixabay/Ataner 007)

Weitere Artikel über Meditation.

Tipps zur Vorbereitung

Bevor du anfängst zu meditieren, solltest du ein paar Dinge beachten. Hier erfährst du die goldenen Regeln für eine bewusste Meditation und bekommst Tipps, um dir einen Platz für deine Meditation einzurichten.

  1. Der richtige Ort

    Suche dir einen Platz, an dem du ungestört bist und dich wohl fühlst. Um richtig zu meditieren, braucht es Ruhe und ein paar Minuten Zeit nur für dich. Richte dir deinen Meditationsplatz liebevoll ein, so dass du dich dort gerne aufhältst. Der Ort sollte sauber sein und ruhig sein, sodass du dich voll auf das meditieren konzentrieren kannst.
  2. Sorge für Ruhe

    Schalte dein Handy aus und stelle sicher, dass du während deiner Meditation auch anderweitig nicht gestört werden kannst. Du solltest während deiner Meditation nicht unterbrochen oder abgelenkt werden können.
  3. Die Körperhaltung

    Der richtige Meditationssitz macht wohl vor allem Anfängern die meisten Sorgen. Doch eines vorweg – um richtig zu meditieren, musst du nicht kerzengerade sitzen und die Beine verknoten. Auch in einem bequemen Schneidersitz oder im Fersensitz lässt es sich prima meditieren. Meist wird auf einem Meditationskissen meditiert, die Hände liegen locker im Schoß oder auf den Knien. Sorge dafür, dass du auf einer weichen und warmen Unterlage sitzt und deine Beine entspannt sind. Lasse die Schultern entspannt und halte die Wirbelsäule gerade. Das aufrechte Sitzen hilft dabei, den Atem und die Energie fließen zu lassen. Wenn du aber ein bisschen einsackst mit der Zeit, ist das ok. Wichtig ist, dass du frei und bequem sitzt und die Sitzhaltung während der Meditation halten kannst.
  4. Die Zeit

    Stelle dir vor Beginn der Meditation einen Wecker. 5 – 10 Minuten reichen als Anfänger vollkommen aus und spenden bereits Kraft und Energie für den Alltag. Lieber meditierst du regelmäßig und nimmst dir fest vor, an 4 Tagen der Woche für ein paar Minuten zu meditieren, als dich mit einer zu langen Meditation zu überfordern und den Spaß daran zu verlieren. Du wirst merken, dass es dir von Mal zu Mal leichter fällt und du immer länger meditieren kannst.
  5. Bevor es losgeht

    Mach dir nochmal klar, dass Meditation ganz einfach ist und du nichts besonders tun oder können musst um richtig zu meditieren. Atme ein paar mal tief ein und aus, richte deine Wirbelsäule ein letztes mal aus und sei dir bewusst, dass es in Ordnung ist seine Sitzhaltung zu ändern oder während der Meditation Gedanken zu haben. Wenn du soweit bist, schließe sanft deine Augen und lasse erwartungslos und entspannt die Meditation auf dich zukommen.

Die Meditation

Du sitzt nun also bequem und aufrecht, hast dir einen Wecker gestellt und weißt, dass du Ruhe und Zeit für die Meditation hast. Atem nochmal tief in deinen Brustkorb ein und atme bewusst wieder aus. Nun kann die Meditation beginnen.

Buddha Meditation Hände
Wichtig ist eine bequeme und entspannte Sitzhaltung (Pixabay/Truthseeker08)
  1. Konzentriere dich auf deinen Atem. Spüre mit jeder Einatmung, wie dein Brustkorb sich weitet und öffnet und der Atem durch deine Nase in deinen Körper fließt. Mit jeder Ausatmung senkt sich dein Bauch und dein Brustkorb wieder und du fühlst den Atem aus dir herausströmen. Versuche, die Dauer der Ein- und Ausatmung gleich lang zu halten und einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden. Zähle in deinen Gedanken von 1 bis 4 bei jeder Einatmung und Ausatmung. Du wirst merken, wie sich dein Atem beruhigt und immer tiefer und ruhiger wird.
  2. Aufkommende Gedanken sind in der Meditation ganz normal. Bewerte sie nicht und versuche nicht, sie bewusst zu verdrängen – das funktioniert sowieso nicht. Lasse sie zu, nehme sie wahr aber bewerte sie nicht. Lasse sie kommen und gehen und versuche, deine Aufmerksamkeit immer wieder zurück zu deinem Atem zu bringen. Du kannst dir auch eine Affirmation, etwas wie einen guten Vorsatz, überlegen, den du dir still mit jedem Atemzug sagst. Das kann so etwas sein wie „Ich bin glücklich und zufrieden“ oder „Ich nehme mir bewusst Zeit für mich“. Die Konzentration auf solche positiven Gedanken kann helfen, auftauchende Alltagssorgen oder kreisende Gedanken während der Meditation in den Hintergrund zu verschieben und bewusst bei der Meditation zu bleiben.
  3. Das Zurückkommen

    Wenn dein Wecker klingelt und deine Meditation beendet ist, springe nicht sofort auf. Nehme ein paar letzte bewusste Atemzüge bevor du die Augen öffnest. Strecke dich, räkele dich und komme langsam wieder zu dir. Fühle nach, was sich durch die Meditation in deinen Gedanken und deinem Körper vielleicht verändert hat und schenke dir selbst ein Lächeln und ein Danke dafür, dass du dir Zeit für dich selbst genommen hast.

Irrtümer über Meditation

Wie du siehst, ist es ganz einfach zu meditieren. Viele denken, man darf in der Meditation nichts denken, nur dann meditiert man richtig. Doch das ist falsch. Gedanken tauchen immer auf – lasse sie zu. Je mehr du versuchst nichts zu denken, desto mehr Gedanken werden auftauchen. Je regelmäßiger du meditierst, desto stiller wird dein Geist werden und desto entspannter wirst du aus der Meditation erwachen.

Ein weiterer Fehler ist zu denken, man müsse eine kerzengerade Sitzhaltung einnehmen damit Meditation richtig funktioniert. Vor allem für Anfänger ist es ungewohnt, so lange gerade zu sitzen. Du kannst auch auf einem Stuhl meditieren oder es dir mit vielen Kissen bequem machen. Wichtig ist nicht, dass du wie ein Buddha aufrecht sitzt, sondern dass du den Meditationssitz entspannt halten kannst währen du meditierst.