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Ardha Chandrasana (Asana ) ~~ Yoga Halbmond

Ardha Chandrasana, die Yoga Asana Halbmond. Ardha heißt halb, Chandrasana Mond. Die seitliche Winkelhaltung zählt in der Yoga Praxis zu den Übungen für Stabilität und Balance. Der Artikel gibt Tipps und Tricks für den Halbmond und eine Schritt für Schritt Anleitung für die Übung Ardha Chandrasanaa. Der Yoga Halbmond ist eine stehende Asana die von Anfängern und Fortgeschrittenen geübt werden kann.

Ein Bein ist im Halbmond gerade und fest auf dem Boden, das andere schwebt für Ardha Chandrasana parallel zur Yogamatte (rutschfeste Matte). Eine Hand stützt neben dem Fuß, Hüfte und Schultern öffnen sich zur Seite, der Brustkorb weitet sich und die zweite Hand zieht nach oben. Atme ganz bewusst ein und aus! Ardha Chandrasana wird oft mit anderen stehenden Gleichgewichts Yoga Übungen durchgeführt und ähnelt in der Haltung der Beine Utthita Trikonasana, dem Yoga Dreieck.

Ardha Chandrasana
Der Halbmond: Tipps und Tricks für die Yoga Asana Ardha Chandrasana.

Infos zur Asana Ardha Chandrasana

Der Name der Asana stammt aus dem Sanskrit. Ardha bedeutet halb, Chandrasana heißt Mond. Yoga Übung Halbmond – der Körper schaut aus wie die Sichel eines Halbmond (in Indien sieht man den Halbmond liegend, daher ähnelt der Körper in der Haltung in indischem Yoga Verständnis einem Halbmond).

Schritt für Schritt Anleitung

So führst du den Halbmond, Ardha Chandrasana aus:
Stehe in Tadasana und verankere den rechten Fuß fest auf der Erde.Bei der nächsten Ausatmung beuge den Oberkörper aus der Hüfte Richtung Boden, die rechte Hand stellst du ein Stück vor deinem rechten Fuß auf der Matte auf. Du kannst die Hand auch auf einen Yoga Block stellen. Deine Fingerspitzen berühren den Boden bzw. den Yoga Block und sorgen für bessere Stabilität. Hebe jetzt das linke Bein nach oben und drehe gleichzeitig deine Hüfte, Schultern und Oberkörper nach oben auf, sodass dein Becken, dein Bauch und deine Brust nach vorne schaut. Die Schulterblätter ziehen zusammen, der Brustkorb weitet sich.

Das linke Bein sollte parallel zum Boden sein, die Zehen zeigen nach vorne, das Standbein bleibt gestreckt und stabil. Die rechte Hand und der rechte Fuß des Standbein sollten in einer Linie sein. Die linke Hand bringst du an deine Hüfte und von da zieht der linke Arm Richtung Decke, beide Arme sind in einer Linie. Der Blick folgt der oberen Hand und du spannst den ganzen Körper an, um stabil von Kopf bis Fuß zu sein und die Balance zu halten.

Atme tief ein und aus und bleibe ein paar Atemzüge im Halbmond. Bringe den oberen Arm zurück zum Boden, drehe die Hüfte parallel zur Matte. Bringe das gehobene Bein zurück zum Standbein und komme mit geradem Rücken zurück in den Stand. Wiederhole die Asana Ardha Chandrasana auf der anderen Seite.

Wirkung von Ardha Chandrasana

Der Halbmond ist eine Asana, die uns Stabilität gibt und die Koordination verbessert. Die Übung stärkt die Bauchmuskeln, die Beine, Gesäß, Knöchel und die Wirbelsäule. Leisten, Oberschenkel und Unterschenkel, Schultern, Brust und der Rücken werden intensiv gedehnt. Brustraum und Hüften werden geweitet. Die Verdauung wird angeregt und Ardha Chandrasana wirkt zudem stresslindernd sowie stimmungsaufhellend.

Tipps und Tricks für den Halbmond

Ardha Chandrasana zählt zu den Yoga Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Asana nicht ausführen sollten Menschen mit niedrigem Blutdruck, Durchfall, Kopfschmerzen oder Migräne. In der Yoga Praxis gilt für Personen mit Nackenbeschwerden für den Halbmond: Kopf nicht zur ausgestreckten Hand nach oben drehen sondern nach vorne oder unten blicken.

Ein Tipp für Anfänger: Bringe deine Hand auf einen Yoga Block statt auf die Yogamatte. Du kannst die Asana auch an einer Wand üben, um mehr Stabilität zu haben und dein oberes Bein und den Rücken an der Wand anlehnen. Noch ein Tipp für besseres Gleichgewicht: beuge dein Standbein ein wenig statt es komplett durchzustrecken. Wenn du dich zur Seite aufdrehst, tue das langsam und Schritt für Schritt: erst die Hand an die Hüfte, dann den Oberkörper drehen, langsam den Arm nach oben bringen und zuletzt den Kopf nach oben drehen.